Weihnachtsgarten 2016 entfällt, Ostergarten 2017 findet statt!

Wir planen derzeit einen Reformationsgarten 2017

Der Weihnachtsgarten entfällt. Wir benötigen die Zeit um einen "Reformationsgarten" zu entwickeln. "Ostergarten" und "Weihnachtsgarten" werden 2017 durchgeführt. Die Termine werden hier bekanntgegeben.


Das Ostergeschehen mit allen Sinnen erleben!

Die Besucher werden einen Erlebnis-Parcours von acht Stationen inmitten des alten Kirchensaales der Friedenskirche durchlaufen. Die Ostergeschichte wird interaktiv – durch das Ansprechen aller Sinne teilweise mit Schauspielszenen – erlebbar gemacht. Ein besonderes Highlight ist dabei der drei bis vier Meter hohe Berg von Golgatha. Im Ostergarten geht es neben der spirituellen Erfahrung darum, Wissenslücken und fehlendes Hintergrundwissen zum Passions- und Ostergeschehen zu füllen.

Liturgische Führungen für Erwachsene ohne Voranmeldung: Donnerstag, den 10.03. und 17.03.2016: 19:00 Uhr. Wir erbitten pro Person eine Spende von 5 €.

Familienführungen (auch mit Kleinkindern) ohne Voranmeldung: immer Freitags den 11.03. und 18.03.2016: 16:00 Uhr:

Besichtigungen und Führungen von Gruppen (Schulklassen, Kindergärten...) nur nach Terminvereinbarung! Führungen dauern max. 90 Minuten je nach Alter und Gruppengröße. Bei Kindern ab einer Gruppenstärke von 13 Personen erbitten wir eine Spende pro Person von 2,50 € - jedoch mindestens eine Spende pro Gruppe von mindestens 35 €. Die Schulklassen und Kindergruppen werden von geschulten Mitarbeitenden durch den Ostergarten geführt.

Rückfragen und Anmeldungen bitte an FON +49 (30) 341 49 74

Ein Kooperation-Projekt der Friedenskirche Charlottenburg und Auszubildenden der Pfefferwerk GmbH?.

Der Ostergarten

Jede einzelne Station hat einen eigenen pädagogischen Wert und Nutzen. Deswegen legen wir einen besonderen Wert auf die dekorative Ausgestaltung, theologischer und pädagogischer Zielsetzung sowie Interaktion in jeder einzelnen Station.

Nicht mit allen biblischen Texten der Passion sollten Kinder aus entwicklungspsychologischen Gründen konfrontiert werden bzw. sollten diese nur mit besonderer Vorsicht bearbeitet werden.

Beschreibung der einzelnen Stationen und was Sie dort erleben können

Ankommen im zweiten Hinterhof, direkt neben der Hinterhofkirche!

Die Gruppen kommen in einem Warteraum mit Spielmaterial und Getränken an. Hier können die Kinder ihre Jacken und Rucksäcke ablegen. Die begleitenden Lehrkräfte oder Eltern bitten wir, sich sofort namentlich bei den Mitarbeitenden im Café anzumelden. So wissen wir im Falle eines Falles sofort, wer wen als Bezugsperson hat!

Station 0 = Der Beginn

Zu Beginn der Zeit-Reise setzen sich die Kinder in einem besonderen Raum in einem Stuhlkreis zusammen. Es gibt eine kurze Vorstellungsrunde. Die begleitenden Lehrkräfte hören zu und beobachten.

In der Mitte des Kreises liegen verschiedene Gegenstände, die die Kinder mit Ostern assoziieren, wie z.B. Ostereier, (Schokoladen-)Osterhasen, Bilder von Osterlämmern, ein Osterstrauch o.ä.. Viele dieser Gegenstände sind den Kindern bekannt und sollen als Gesprächsanregung dienen und auch helfen, den Ursprung und den Brauch des Osterfestes altersadäquat zu erläutern. Am Ende laden wir zu einer Zeitreise ein, welche in die Zeit 32 nach Christus geht.

Auf dem Weg nach Jerusalem zum großen Passahfest: Der Boden ist mit Sand aufgefüllt und die Kinder gehen manchmal barfuß. Jesus wurde bejubelt, denn er heilte kranke Menschen und half den Armen. Pflaster, Rollstuhl und andere Utensilien liegen herum.

Station 1 = Ein Promi im Dorf – Die Segnung der Kinder im ersten Dorf auf dem Weg zum Passahfest

Es liegen Fotos von Kindern aus oder hängen an der Wand. Was fällt den Besuchern beim Betrachten dieser Bilder auf? Jesus sind Kinder wichtig. Im Ostergarten kommt „Jesus“ plötzlich von hinten in das Geschehen hinein und stellt die Kleinen nach vorn. Der „Promi-Star“ Jesus verteilt Autogramme. Damals waren die Autogramme das „Hand-auflegen“/Segnen.

Übertragung:
Jesus sind Kinder wichtig. Dies stärkt das Selbstbewusstsein und gibt Kraft zum Abgrenzen. Seitdem können Kleine zu den Großen sagen: „Klein aber oho!“ Dabei sollen sie selbstbewusst mit dem Fuß aufstampfen.

Station 2 = In Jerusalem angekommen: Das Scherflein der Witwe oder Erinnerungen an schöne Kinder.reise.tage – Jesus geht in den Tempel

Volksfeststimmung in Jerusalem! Die Geschichte wird erzählt. Jesus ist anwesend. In der Mitte ist ein Opferkasten für Spenden. Weihrauch in der Luft. Die Kinder schätzen das Geld, welches Reiche (Schaufensterpuppen) in Händen halten und spenden. Es wird applaudiert. Eine Witwe tritt herein und spendet nur ein paar Groschen.

Übertragung:
Heute verhalten sich Sponsoren nicht anders: „Unter Beifall“ und gut sichtbar spenden sie. Es ist aber lediglich eine Position im Jahresbudget. Unsere Erfahrung ist, dass die Kinder auch ohne Vorkenntnisse immer auf Seiten der Witwe sind! Die Botschaft lautet: Es kommt drauf an, was man von Herzen tut – das zählt bei Gott

Station 3 = Abendmahl und Abschied

Jesus tritt in den Raum und wäscht sich die Füße und „setzt“ sich an den Tisch. Auch die Kinder. Damals legte man sich zu Tisch. Kinder, die das möchten, können sich gerne die Füße waschen lassen. Danach verteilt Jesus das Brot und den Kelch und erzählt von seinem Abschied inmitten der guten Stimmung!

Übertragung:
Die Kinder kennen Abschiedserlebnisse und teilen ab dieser Station die Trauer! Sie erzählen! Oft ziehen sich Kinder unter das Bett zurück oder sagen nicht brav „Auf Wiedersehen“ (und die Erwachsenen mahnen…). Jesus war nicht anders: Er zog sich auch zurück, aber mit seinen engsten Freunden.

Station 4 = Im Garten Gethsemane hört man die Grillen zirpen

Die Kinder sitzen im dunklen Garten, lauschen, riechen und Jesus sitzt mitten unter ihnen. Er betet. Der Guide: „Wir sind in unserem Versteck in Sicherheit!“ Plötzlich stürmen Soldaten in das Geschehen und verhaften Jesus. Drei ausgewählte Kinder spielen „Petrus“ und krabbeln hinterher – leise. Sie kommen zurück und berichten. Dann folgt der Rest der Gruppe und schleicht sich in den nächsten Raum.

Station 5 = Vor Gericht: Pilatus wollte eigentlich, traute sich aber nicht

Gerichtsszene, Soldaten, Stuhl… Pilatus steht mitten im Raum und fragt Jesus aus. Die Kinder sind zusammen mit dem Guide versteckt und beobachten die Szene. In dieser Station kommt Pilatus und fragt die Menschenmenge: Wen wollt ihr, dass ich frei lasse? Die Menschen plädieren für Barrabas! Da die Kinder unmittelbar in der Menge der Rufenden stehen, sind sie nun Teil der Geschichte. Am Ende wäscht Pilatus seine Hände.

Übertragung:
Pilatus hätte helfen können – wir hätten auch schon oft helfen können. Manchmal sagen wir, wir konnten ja nix dafür. Da sagt man, ich wasche meine Hände in Unschuld. Wir versuchen alle gerecht zu handeln, schaffen es aber nicht immer, wie Pilatus.

Station 6 = Kreuztragen - beim Kreuztragen nutzen Feiglinge die Menschenmasse aus

Alle gegen einen. Auch das hat Jesus erlebt. Er hat sich nicht gewehrt, er hätte Engel zur Hilfe herbeirufen können. Aber er hat es ertragen. Die Kinder können in dieser Station selbst ein Kreuz tragen und die Last nachempfinden, die auf Jesu Schultern lag.

Station 7 im Kirchensaal = Golgatha - Kreuzigung

Der Golgathagipfel ist ca 4 Meter hoch aufgebaut und oben stehen drei Kreuze. Die höheren Klassen erfahren an welcher Stelle er starb, wer neben ihm war und was er zu trinken bekam usw. Essig kann gerochen werden. Nägel, Hammer werden herumgereicht.

Kindergartengruppen wandern NUR vorbei. Lediglich der Hinweis, „da oben ist er gestorben“.

Station 8 = Tod

Die Kinder gehen ins Grab hinein. Sie sehen dort eine in Laken gewickelte Puppe- die Leiche. Durch das dunkle Grab, das mit Schwarzlicht bestrahlt wird, leuchtet die Leiche und die Stimmung ist recht angespannt.

Übertragung:
Manchmal sterben Menschen, die wir sehr lieb haben. Der Tod ist unangenehm. Deswegen raus aus dem Dunkel hier! Am Ende der Höhle ist eine Tür. Wenn diese geöffnet wird…

Station 9 = Licht! Die Auferstehung Jesu

Die Besuchenden holen in diesem hellen, freundlichen Raum tief Luft und sind erleichtert. Dann stürmen zwei Frauen herein, Maria und Maria. Sie verkünden sehr aufgeregt die frohe Botschaft.
Übertragung und Abschluss im Auferstehungsraum oder einem separaten Raum
Die Stationen werden noch einmal gemeinsam benannt und kurz inhaltlich besprochen. Die Kinder werden gefragt, wie sie den Ostergarten fanden, ob sie noch Fragen haben, was ihnen am besten gefallen hat, was ihnen nicht gefallen hat. Die Kinder werden verabschiedet.

Weihnachtsgarten 2015 vom 30.11. bis 17.12. 2015

Viel Stroh und ein Jesusbaby im 6 Meter großen Stall

100 7993.JPG Der Kirchsaal ist mit schwarzer Plane verdunkelt und Strohballen bedecken den Fußboden. Den Besucher erwartet in der Friedenskirche Charlottenburg ein Kirchenbesuch der anderen Art: Mit Schafen und Engelserscheinungen werden die Umstände um die Geburt Jesu vor rund 2000 Jahren nacherlebt. Die Besucher erwartet eine Nachbildung der abenteuerlichen Reise der jungen Mutter Jesu. Schauspieler, menschengroße Puppen, orientalische Düfte, Lichtspots und der großer Stall von Bethlehem machen die Weihnachtsgeschichte mit allen Sinnen erlebbar und helfen, die Traditionen um Weihnachten zu ergründen.

Bevor es losgeht, erfahren wir mehr über die Hintergründe der vielfältigen Traditionen und Sitten zu Weihnachten und befassen uns mit Themen wie: Adventskalender, dem Apfel am Baum, dem Weihnachtsbaum, Zimt, Lebkuchen und Weihnachtsliedern. Warum kommt am 24.12. der Weihnachtsmann? Warum ist er in einen roten Mantel gehüllt? Und vieles, vieles mehr.

100 8013.JPG Im ersten Raum des Ankommens werden die Hintergründe und Traditionen beleuchtet und verschiedene Arten von Adventskalendern gezeigt. Jeder Besucher kann sich eigenständig mit den Sitten und Gebräuchen auseinander setzen.

Die kulturelle Zeitreise ist für Jung und Alt von Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr möglich. Führungen finden nach Voranmeldung statt.

Preise und Zeiten der Führungen

Krippe 01.jpg Für angemeldete Schulklassen und Kindergartengruppen in der Regel jeweils um 09:00, 10:00, 11:00, 12:00, 13:00 und 14:00 Uhr . Führungen für Gruppen von Schülern und Erwachsenen vereinbaren Sie bitte mit Pastor Kissel. Für Gruppen und deren begleitenden Personen erbitten wir pro Person eine Spende von 2,50 €, bei Gruppen unter 8 Personen 20,- Euro €. Vielen Dank!

Familienführungen: Jeweils Freitag um 16:00 Uhr - ohne Anmeldung. Kostenbeitrag: 5,00 € pro Begleitperson und 3,00 € pro Kind.

Liturgische Abendführung: am Donnerstag den 17.12. um 19:00 Uhr - ohne Anmeldung. Kostenbeitrag: 5,00 € pro Person

Kontakt und Anmeldung:

FON +49 (30) 341 49 74 oder pastor@die-friedenskirche.de

Der Weihnachtsgarten im Detail

Der Weihnachtsgarten ist ein Erlebnisparcours mit 7 interaktiven Stationen – Geburt Jesu für Jung und Alt. Die Weihnachtsgeschichte wird mittels Schauspiel und Symbolen zum Leben erweckt. Eine Art Kreuzweg in moderner Form.

Die Friedenskirche Charlottenburg führt dieses Projekt seit 2008 durch. Anfangs in Kooperation mit ca. 15 Auszubildenden der bbw Akademie und seit 2014 mit Auszubildenen aus dem Pfefferwerk und Campus and more.

Zeitrahmen

Eine Führung dauert bei Kindern bis zur 2.Schulklasse 45 Minuten – nicht mehr! - und steigert sich je Alter der Teilnehmenden bis zu 90 Minuten. Kindergärten und Schulklassen kommen in der Regel ab 08:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr.

Erwachsende, Konfirmandengruppen, Jugendgruppen, Seniorengruppen kommen am späten Nachmittag und in den Abendstunden.

Konzept

Jede einzelne Station hat einen eigenen pädagogischen Wert und Nutzen. Deswegen legen wir einen besonderen Wert auf die dekorative Ausgestaltung, theologische und pädagogische Zielsetzung sowie Interaktion in jeder einzelner Stationen.

Beschreibung der einzelnen Stationen und was Sie dort erleben können

Ankommen im Café

Die Gruppen kommen in einem Warteraum mit Spielmaterial und Getränken an. Für die Kleidung der Kinder ist eine Garderobe vorhanden.

Rahmenbedingungen

Zu Beginn der Zeit-Reise in die Weihnachtsgeschichte setzen sich die Kinder in einem besonderen Raum in einen Stuhlkreis. Es gibt eine kurze Vorstellungsrunde. Die begleitenden Lehrkräfte bzw. Erzieherinnen hören zu und beobachten.

Station 0: Hinführung zur Weihnachts-Zeitreise:

In der Mitte des Stuhlkreises liegen verschiedene Gegenstände, die Kinder mit Weihnachten assoziieren, wie z.B. Geschenke, (Schokoladen-) Weihnachtsmann, Bilder von Tannenbäumen... Diese Gegenstände dienen zum Gesprächseinstieg.

Die Kinder werden gebeten, sich einen Gegenstand auszusuchen, der sie besonders anspricht und diesen in der anschließenden Runde den anderen Kindern (evtl. mit Begründung warum sie ihn ausgesucht haben) vorzustellen.

Bei älteren Kindern und Erwachsenen werden verschiedene Erklärungen, woher Weihnachten kommt und warum es gefeiert wird, benannt. In der Bibel steht die Geschichte von Jesu Geburt. Die Christen feiern Weihnachten, weil es etwas mit Jesus zu tun hat. Heute wollen wir euch mit auf eine Zeitreise nehmen - 2000 Jahre zurück.

Nach der Einleitung geht der Gruppenleiter mit den Gästen in den Kirchsaal und durchläuft die einzelnen Stationen.

Station 1 "Ein Engel erscheint Maria" - Lukas 1, 26-38

Der Raum hinter der Seitentür des Kirchengebäudes ist vollständig verdunkelt und mit Schwarzlicht ausgeleuchtet. Trotz Dämmerlicht ist zu erkennen, dass es sich um ein israelischen Haus handelt: Krüge und Tonschalen stehen auf dem staubigen Boden, an der Wand sehen wir ein kleines Fenster, durch das ein wenig Licht in den Raum scheint. Es riecht fremd nach orientalischen Gewürzen.

Eine einfach gekleidete Frau (Schaufensterpuppe) steht in dem Raum.

Das Haus befindet sich in Nazareth, eine kleine Stadt in Galiläa. Hier wohnt eine junge Frau, die Maria heißt. Maria war mit einem Mann verlobt, der Josef hieß. Die beiden mochten sich sehr und wollten bald heiraten.

Eines Tages, als Maria alleine zu Hause war, passierte etwas Unglaubliches! Wir wissen nicht genau, was sie gemacht hat- vielleicht hat sie gerade etwas aufgeräumt, oder den Raum gefegt… Plötzlich wurde es ganz hell im Raum und Maria erschrak sehr stark, denn sie merkte, dass sie nicht alleine war.

In diesem Moment erscheint ein Engel. Ein weiß gekleideter Schauspieler spielt diesen.

„Maria wusste, dass dies nur ein Engel Gottes sein konnte. Der Engel sprach zu ihr.“

Der Engel kündigt die Geburt Jesu an. Nachdem der Engel weg gegangen war, verging die Zeit und Marias Bauch wurde dicker und dicker! Und dann muss sich die junge Mutter auf eine Reise begeben ...

Station 2: Die Reise nach Betlehem - Lukas 2, 1-5

Die Station befindet sich auf der Empore des Kirchsaales. Das Ziel dieser Station ist, dass die Kinder merken, wie beschwerlich eine Reise für die schwangere Maria und für Josef war. Aus diesem Grund bekommen sie auch einen Rucksack mit einem kleinen Gewicht, den sie sich vor den Bauch binden sollen.

Die Empore ist verdunkelt. Die Kinder erhalten die Anweisung, dass sie versuchen sollen, den richtigen Weg durch ein dunkles Labyrinth zu finden.

Das Ziel sowie die Reise wird auf einer beleuchteten Karte gesucht.

Während sie durch die „Bauzaun-Wege“ gehen, begegnen ihnen immer wieder Hindernisse und Überraschungen.

Am Ende des Weges steht ein großes Ortsschild mit der Aufschrift „Bethlehem“. Das kennzeichnet das Ankommen. In Bethlehem tragen sich die Gäste in die Liste von Kaiser Augustus ein.

Station 3: Die Suche nach einer Herberge - Lukas 2, 7

Das erste, was die Kinder sehen werden, ist eine Häuser- und Straßenkulisse. Wenn man um diese Kulisse herum geht, sieht man dahinter viele Feldbetten aufgestellt. In diesem Raum gibt es einen Schauspieler, der den Wirt spielt.

Diese Station spielt mit der Stimmung, dass Maria und Josef keinen Ort finden, an dem sie bleiben können und das, obwohl sie wirklich dringend ein Bett brauchen. Die Betroffenheit über diese Tatsache, sollen die Kinder ruhig auch spüren und klopfen an verschiedenen Häusern. Kinder kennen das Gefühl, manchmal einfach nicht erwünscht zu sein.

Station 4: Sterndeuter suchen einen neuen König - Matthäus 2, 1-2

Der „Himmel“ ist mit Sternen ausgeleuchtet und auf dem Boden liegt Weihrauch, Myrre und Gold. Die Kinder werden aufgefordert, sich auf den Boden zu setzen oder zu legen und die Sterne zu betrachten. Gemeinsam mit den Kindern, wird versucht, die Sternenbilder zu erkennen.

Das Ziel dieser Station ist es, den Kindern deutlich zu machen, warum die Sterndeuter den weiten Weg auf sich nahmen. Sie waren aufgrund der Sternkonstellation davon überzeugt, dass ein neuer König geboren wurde. Sie wurden also nicht direkt von Engeln gerufen, sondern erfuhren von der Geburt aufgrund wissenschaftlicher Forschung und Überlegung: die Sternenwissenschaft.

Station 5: Die Hirten auf dem Feld - Lukas 2, 8-15

Die Station befindet sich im Apsis-Bereich der Kirche. Der ganze Boden ist mit Heu ausgelegt. Das Feld der Hirten.

Die Kinder sehen ein kleines Schauspiel:

Plötzlich wirde es ganz hell bei den Hirten! Sie sehen einen Engel und hören eine Stimme und machen sich auf den Weg zum Stall.

Hirten, die generell von den anderen Menschen der damaligen Zeit verachtet wurden, waren für Gott so wichtig, dass er sie zu der Geburt seines Sohnes eingeladen hat!

Station 6: Freude über den neugeborenen König - Matthäus 2, 9-11 - Lukas 2, 16-20

Die Kinder stehen vor einem großen Stall. Der Boden ist mit Stroh ausgelegt. In der Mitte des Stalles steht eine Futterkrippe mit einem Baby. Darum herum stehen als Schaufensterpuppen Maria und Josef, die Sterndeuter und ein Hirte. Ebenfalls ein Esel und ein Ochse. Über dem Stall hängt der „Weihnachtsstern“.

Je nach Gruppe, kann man mit den Kindern einfach eine Weile am Stall sitzen bleiben und das freudige Geschehen auf sich wirken lassen.

Ostergarten 2015 vom 09.03. bis 27.03.2015


Das Ostergeschehen mit allen Sinnen erleben!

Die Besucher werden einen Erlebnis-Parcours von acht Stationen inmitten des alten Kirchensaales der Friedenskirche durchlaufen. Die Ostergeschichte wird interaktiv – durch das Ansprechen aller Sinne teilweise mit Schauspielszenen – erlebbar gemacht. Ein besonderes Highlight ist dabei der drei bis vier Meter hohe Berg von Golgatha. Im Ostergarten geht es neben der spirituellen Erfahrung darum, Wissenslücken und fehlendes Hintergrundwissen zum Passions- und Ostergeschehen zu füllen.

Liturgische Führungen ohne Voranmeldung: Donnerstag, den 26.03.2015: 19:00 Uhr. Wir erbitten pro Person eine Spende von 5 €.

Familienführungen (auch mit Kleinkindern) ohne Voranmeldung: immer Freitags: 16:00 Uhr:

Besichtigungen und Führungen von Gruppen (Schulklassen, Kindergärten...) nur nach Terminvereinbarung! Führungen dauern max. 90 Minuten je nach Alter und Gruppengröße. Bei Kindern ab einer Gruppenstärke von 13 Personen erbitten wir eine Spende pro Person von 2,50 € - jedoch mindestens eine Spende pro Gruppe von mindestens 35 €. Die Schulklassen und Kindergruppen werden von geschulten Mitarbeitenden durch den Ostergarten geführt.

Rückfragen und Anmeldungen bitte an FON +49 (30) 341 49 74

Ein Kooperation-Projekt der Friedenskirche Charlottenburg und Auszubildenden der Pfefferwerk GmbH?.

Foto vom Golgathaberg in der Friedenskirche, Auferstehung und Abendmahl

franz.Judith-Kerr-Schule

Mit den Kommunionkindern im Ostergarten - kath.Heilig-Geist-Kirchengemeinde

Der Ostergarten

Jede einzelne Station hat einen eigenen pädagogischen Wert und Nutzen. Deswegen legen wir einen besonderen Wert auf die dekorative Ausgestaltung, theologischer und pädagogischer Zielsetzung sowie Interaktion in jeder einzelnen Station.

Nicht mit allen biblischen Texten der Passion sollten Kinder aus entwicklungspsychologischen Gründen konfrontiert werden bzw. sollten diese nur mit besonderer Vorsicht bearbeitet werden.

Beschreibung der einzelnen Stationen und was Sie dort erleben können

Ankommen im zweiten Hinterhof, direkt neben der Hinterhofkirche!

Die Gruppen kommen in einem Warteraum mit Spielmaterial und Getränken an. Hier können die Kinder ihre Jacken und Rucksäcke ablegen. Die begleitenden Lehrkräfte oder Eltern bitten wir, sich sofort namentlich bei den Mitarbeitenden im Café anzumelden. So wissen wir im Falle eines Falles sofort, wer wen als Bezugsperson hat!

Station 0 = Der Beginn

Zu Beginn der Zeit-Reise setzen sich die Kinder in einem besonderen Raum in einem Stuhlkreis zusammen. Es gibt eine kurze Vorstellungsrunde. Die begleitenden Lehrkräfte hören zu und beobachten.

In der Mitte des Kreises liegen verschiedene Gegenstände, die die Kinder mit Ostern assoziieren, wie z.B. Ostereier, (Schokoladen-)Osterhasen, Bilder von Osterlämmern, ein Osterstrauch o.ä.. Viele dieser Gegenstände sind den Kindern bekannt und sollen als Gesprächsanregung dienen und auch helfen, den Ursprung und den Brauch des Osterfestes altersadäquat zu erläutern. Am Ende laden wir zu einer Zeitreise ein, welche in die Zeit 32 nach Christus geht.

Auf dem Weg nach Jerusalem zum großen Passahfest: Der Boden ist mit Sand aufgefüllt und die Kinder gehen manchmal barfuß. Jesus wurde bejubelt, denn er heilte kranke Menschen und half den Armen. Pflaster, Rollstuhl und andere Utensilien liegen herum.

Station 1 = Ein Promi im Dorf – Die Segnung der Kinder im ersten Dorf auf dem Weg zum Passahfest

Es liegen Fotos von Kindern aus oder hängen an der Wand. Was fällt den Besuchern beim Betrachten dieser Bilder auf? Jesus sind Kinder wichtig. Im Ostergarten kommt „Jesus“ plötzlich von hinten in das Geschehen hinein und stellt die Kleinen nach vorn. Der „Promi-Star“ Jesus verteilt Autogramme. Damals waren die Autogramme das „Hand-auflegen“/Segnen.

Übertragung:
Jesus sind Kinder wichtig. Dies stärkt das Selbstbewusstsein und gibt Kraft zum Abgrenzen. Seitdem können Kleine zu den Großen sagen: „Klein aber oho!“ Dabei sollen sie selbstbewusst mit dem Fuß aufstampfen.

Station 2 = In Jerusalem angekommen: Das Scherflein der Witwe oder Erinnerungen an schöne Kinder.reise.tage – Jesus geht in den Tempel

Volksfeststimmung in Jerusalem! Die Geschichte wird erzählt. Jesus ist anwesend. In der Mitte ist ein Opferkasten für Spenden. Weihrauch in der Luft. Die Kinder schätzen das Geld, welches Reiche (Schaufensterpuppen) in Händen halten und spenden. Es wird applaudiert. Eine Witwe tritt herein und spendet nur ein paar Groschen.

Übertragung:
Heute verhalten sich Sponsoren nicht anders: „Unter Beifall“ und gut sichtbar spenden sie. Es ist aber lediglich eine Position im Jahresbudget. Unsere Erfahrung ist, dass die Kinder auch ohne Vorkenntnisse immer auf Seiten der Witwe sind! Die Botschaft lautet: Es kommt drauf an, was man von Herzen tut – das zählt bei Gott

Station 3 = Abendmahl und Abschied

Jesus tritt in den Raum und wäscht sich die Füße und „setzt“ sich an den Tisch. Auch die Kinder. Damals legte man sich zu Tisch. Kinder, die das möchten, können sich gerne die Füße waschen lassen. Danach verteilt Jesus das Brot und den Kelch und erzählt von seinem Abschied inmitten der guten Stimmung!

Übertragung:
Die Kinder kennen Abschiedserlebnisse und teilen ab dieser Station die Trauer! Sie erzählen! Oft ziehen sich Kinder unter das Bett zurück oder sagen nicht brav „Auf Wiedersehen“ (und die Erwachsenen mahnen…). Jesus war nicht anders: Er zog sich auch zurück, aber mit seinen engsten Freunden.

Station 4 = Im Garten Gethsemane hört man die Grillen zirpen

Die Kinder sitzen im dunklen Garten, lauschen, riechen und Jesus sitzt mitten unter ihnen. Er betet. Der Guide: „Wir sind in unserem Versteck in Sicherheit!“ Plötzlich stürmen Soldaten in das Geschehen und verhaften Jesus. Drei ausgewählte Kinder spielen „Petrus“ und krabbeln hinterher – leise. Sie kommen zurück und berichten. Dann folgt der Rest der Gruppe und schleicht sich in den nächsten Raum.

Station 5 = Vor Gericht: Pilatus wollte eigentlich, traute sich aber nicht

Gerichtsszene, Soldaten, Stuhl… Pilatus steht mitten im Raum und fragt Jesus aus. Die Kinder sind zusammen mit dem Guide versteckt und beobachten die Szene. In dieser Station kommt Pilatus und fragt die Menschenmenge: Wen wollt ihr, dass ich frei lasse? Die Menschen plädieren für Barrabas! Da die Kinder unmittelbar in der Menge der Rufenden stehen, sind sie nun Teil der Geschichte. Am Ende wäscht Pilatus seine Hände.

Übertragung:
Pilatus hätte helfen können – wir hätten auch schon oft helfen können. Manchmal sagen wir, wir konnten ja nix dafür. Da sagt man, ich wasche meine Hände in Unschuld. Wir versuchen alle gerecht zu handeln, schaffen es aber nicht immer, wie Pilatus.

Station 6 = Kreuztragen - beim Kreuztragen nutzen Feiglinge die Menschenmasse aus

Alle gegen einen. Auch das hat Jesus erlebt. Er hat sich nicht gewehrt, er hätte Engel zur Hilfe herbeirufen können. Aber er hat es ertragen. Die Kinder können in dieser Station selbst ein Kreuz tragen und die Last nachempfinden, die auf Jesu Schultern lag.

Station 7 im Kirchensaal = Golgatha - Kreuzigung

Der Golgathagipfel ist ca 4 Meter hoch aufgebaut und oben stehen drei Kreuze. Die höheren Klassen erfahren an welcher Stelle er starb, wer neben ihm war und was er zu trinken bekam usw. Essig kann gerochen werden. Nägel, Hammer werden herumgereicht.

Kindergartengruppen wandern NUR vorbei. Lediglich der Hinweis, „da oben ist er gestorben“.

Station 8 = Tod

Die Kinder gehen ins Grab hinein. Sie sehen dort eine in Laken gewickelte Puppe- die Leiche. Durch das dunkle Grab, das mit Schwarzlicht bestrahlt wird, leuchtet die Leiche und die Stimmung ist recht angespannt.

Übertragung:
Manchmal sterben Menschen, die wir sehr lieb haben. Der Tod ist unangenehm. Deswegen raus aus dem Dunkel hier! Am Ende der Höhle ist eine Tür. Wenn diese geöffnet wird…

Station 9 = Licht! Die Auferstehung Jesu

Die Besuchenden holen in diesem hellen, freundlichen Raum tief Luft und sind erleichtert. Dann stürmen zwei Frauen herein, Maria und Maria. Sie verkünden sehr aufgeregt die frohe Botschaft.
Übertragung und Abschluss im Auferstehungsraum oder einem separaten Raum
Die Stationen werden noch einmal gemeinsam benannt und kurz inhaltlich besprochen. Die Kinder werden gefragt, wie sie den Ostergarten fanden, ob sie noch Fragen haben, was ihnen am besten gefallen hat, was ihnen nicht gefallen hat. Die Kinder werden verabschiedet.

MlkShow?

Viel Stroh und ein Jesusbaby im 6 Meter großen Stall

100 7993.JPG Der Kirchsaal ist mit schwarzer Plane verdunkelt und Strohballen bedecken den Fußboden. Den Besucher erwartet in der Friedenskirche Charlottenburg ein Kirchenbesuch der anderen Art: Mit Schafen und Engelserscheinungen werden die Umstände um die Geburt Jesu vor rund 2000 Jahren nacherlebt. Die Besucher erwartet eine Nachbildung der abenteuerlichen Reise der jungen Mutter Jesu. Menschengroße Puppen, orientalische Düfte, Lichtspots und ein großer Stall von Bethlehem will mit allen Sinnen helfen die Traditionen um Weihnachten zu ergründen.

Bevor es losgeht, erfahren wir mehr über die Hintergründe der vielfältigen Traditionen und Sitten zu Weihnachten und nähern uns so Themen wie: Adventskalender, dem Apfel am Baum, dem Weihnachtsbaum, Zimt, Lebkuchen, Weihnachtsliedern, warum kommt am 24.12. der Weihnachtsmann?, warum ist er in einen roten Mantel gehüllt?, - und vieles mehr.

100 8013.JPG Im ersten Raum des Ankommens werden die Hintergründe und Traditionen beleuchtet und verschiedene Arten von Adventskalendern gezeigt. Jeder Besucher kann sich eigenständig mit den Sitten und Gebräuchen auseinander setzen.

Die kulturelle Zeitreise ist für Jung und Alt von Montag bis Freitag von 09:00 h bis 18:00 h möglich. Führungen finden nach Voranmeldung statt.

Preise und Zeiten der Führungen

Krippe 01.jpg In der Regel jeweils 09:00 h, 10:00 h, 11:00 h, 12:00 h, 13:00 h und 14:00 h für angemeldete Schulklassen und Kindergartengruppen. Führungen für Gruppen von Schülern und Erwachsenen sprechen Sie bitte gesondert mit Pastor Kissel ab. Für Gruppen und deren Begleitende 1,50 € pro Kind, mindestens 20 €. Vielen Dank!

Familienführungen: Jeweils Freitag um 16:00 Uhr - ohne Anmeldung. Kostenbeitrag: 5,00 € pro Begleitperson und 3,00 € pro Kind.

Liturgische Abendführungen: Jeweils Donnerstag um 19:00 Uhr - ohne Anmeldung. Kostenbeitrag: 5,00 € pro Person

Kontakt und Anmeldung:

FON +49 (30) 341 49 74 oder pastor@die-friedenskirche.de

Der Weihnachtsgarten im Detail

Der Weihnachtsgarten ist ein Erlebnisparcours mit 7 interaktiven Stationen – Geburt Jesu für Jung und Alt. Die Weihnachtsgeschichte wird mittels Schauspiel und Symbolen zum Leben erweckt. Eine Art Kreuzweg in moderner Form.

Die ideale Gruppenstärke ist 8 bis 12 Kinder. In der Regel wird eine große Schulklasse bzw. Kitagruppe aufgeteilt um mit jeweils 10-12 Teilnehmenden den Garten zu erleben. Der erste Teil der Gruppe startet in den Garten. Die zweite Gruppe folgt ca. 10 Minuten später.

Die Friedenskirche Charlottenburg führt dieses Projekt seit 2008 in Kooperation mit ca. 15 Auszubildenden der bbw Akademie durch.

Zeitrahmen

Eine Führung dauert bei Kindern bis zur 2.Schulklasse 45 Minuten – nicht mehr! - und steigert sich je Alter der Teilnehmenden bis zu 90 Minuten. Kindergärten und Schulklassen kommen in der Regel ab 08:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr.

Erwachsende, Konfirmandengruppen, Jugendgruppen, Seniorengruppen kommen am späten Nachmittag und in den Abendstunden.

Konzept

Jede einzelne Station hat einen eigenen pädagogischen Wert und Nutzen. Deswegen legen wir einen besonderen Wert auf die dekorative Ausgestaltung, theologische und pädagogische Zielsetzung sowie Interaktion in jeder einzelner Stationen.

Beschreibung der einzelnen Stationen und was Sie dort erleben können

Ankommen im Café

Die Gruppen kommen in einem Warteraum mit Spielmaterial und Getränken an. Für die Kleidung der Kinder ist eine Garderobe vorhanden.

Rahmenbedingungen

Zu Beginn der Zeit-Reise in die Weihnachtsgeschichte setzen sich die Kinder in einem besonderen Raum in einen Stuhlkreis. Es gibt eine kurze Vorstellungsrunde. Die begleitenden Lehrkräfte bzw. Erzieherinnen hören zu und beobachten.

Station 0: Hinführung zur Weihnachts-Zeitreise:

In der Mitte des Stuhlkreises liegen verschiedene Gegenstände, die Kinder mit Weihnachten assoziieren, wie z.B. Geschenke, (Schokoladen-) Weihnachtsmann, Bilder von Tannenbäumen... Diese Gegenstände dienen zum Gesprächseinstieg.

Die Kinder werden gebeten, sich einen Gegenstand auszusuchen, der sie besonders anspricht und diesen in der anschließenden Runde den anderen Kindern (evtl. mit Begründung warum sie ihn ausgesucht haben) vorzustellen.

Bei älteren Kindern und Erwachsenen werden verschiedene Erklärungen, woher Weihnachten kommt und warum es gefeiert wird, benannt. In der Bibel steht die Geschichte von Jesu Geburt. Die Christen feiern Weihnachten, weil es etwas mit Jesus zu tun hat. Heute wollen wir euch mit auf eine Zeitreise nehmen - 2000 Jahre zurück.

Nach der Einleitung geht der Gruppenleiter mit den Gästen in den Kirchsaal und durchläuft die einzelnen Stationen.

Station 1 "Ein Engel erscheint Maria" - Lukas 1, 26-38

Der Raum hinter der Seitentür des Kirchengebäudes ist vollständig verdunkelt und mit Schwarzlicht ausgeleuchtet. Trotz Dämmerlicht ist zu erkennen, dass es sich um ein israelischen Haus handelt: Krüge und Tonschalen stehen auf dem staubigen Boden, an der Wand sehen wir ein kleines Fenster, durch das ein wenig Licht in den Raum scheint. Es riecht fremd nach orientalischen Gewürzen.

Eine einfach gekleidete Frau (Schaufensterpuppe) steht in dem Raum.

Das Haus befindet sich in Nazareth, eine kleine Stadt in Galiläa. Hier wohnt eine junge Frau, die Maria heißt. Maria war mit einem Mann verlobt, der Josef hieß. Die beiden mochten sich sehr und wollten bald heiraten.

Eines Tages, als Maria alleine zu Hause war, passierte etwas Unglaubliches! Wir wissen nicht genau, was sie gemacht hat- vielleicht hat sie gerade etwas aufgeräumt, oder den Raum gefegt… Plötzlich wurde es ganz hell im Raum und Maria erschrak sehr stark, denn sie merkte, dass sie nicht alleine war.

In diesem Moment erscheint ein Engel. Ein weiß gekleideter Schauspieler spielt diesen.

„Maria wusste, dass dies nur ein Engel Gottes sein konnte. Der Engel sprach zu ihr.“

Der Engel kündigt die Geburt Jesu an. Nachdem der Engel weg gegangen war, verging die Zeit und Marias Bauch wurde dicker und dicker! Und dann muss sich die junge Mutter auf eine Reise begeben ...

Station 2: Die Reise nach Betlehem - Lukas 2, 1-5

Die Station befindet sich auf der Empore des Kirchsaales. Das Ziel dieser Station ist, dass die Kinder merken, wie beschwerlich eine Reise für die schwangere Maria und für Josef war. Aus diesem Grund bekommen sie auch einen Rucksack mit einem kleinen Gewicht, den sie sich vor den Bauch binden sollen.

Die Empore ist verdunkelt. Die Kinder erhalten die Anweisung, dass sie versuchen sollen, den richtigen Weg durch ein dunkles Labyrinth zu finden.

Das Ziel sowie die Reise wird auf einer beleuchteten Karte gesucht.

Während sie durch die „Bauzaun-Wege“ gehen, begegnen ihnen immer wieder Hindernisse und Überraschungen.

Am Ende des Weges steht ein großes Ortsschild mit der Aufschrift „Bethlehem“. Das kennzeichnet das Ankommen. In Bethlehem tragen sich die Gäste in die Liste von Kaiser Augustus ein.

Station 3: Die Suche nach einer Herberge - Lukas 2, 7

Das erste, was die Kinder sehen werden, ist eine Häuser- und Straßenkulisse. Wenn man um diese Kulisse herum geht, sieht man dahinter viele Feldbetten aufgestellt. In diesem Raum gibt es einen Schauspieler, der den Wirt spielt.

Diese Station spielt mit der Stimmung, dass Maria und Josef keinen Ort finden, an dem sie bleiben können und das, obwohl sie wirklich dringend ein Bett brauchen. Die Betroffenheit über diese Tatsache, sollen die Kinder ruhig auch spüren und klopfen an verschiedenen Häusern. Kinder kennen das Gefühl, manchmal einfach nicht erwünscht zu sein.

Station 4: Sterndeuter suchen einen neuen König - Matthäus 2, 1-2

Der „Himmel“ ist mit Sternen ausgeleuchtet und auf dem Boden liegt Weihrauch, Myrre und Gold. Die Kinder werden aufgefordert, sich auf den Boden zu setzen oder zu legen und die Sterne zu betrachten. Gemeinsam mit den Kindern, wird versucht, die Sternenbilder zu erkennen.

Das Ziel dieser Station ist es, den Kindern deutlich zu machen, warum die Sterndeuter den weiten Weg auf sich nahmen. Sie waren aufgrund der Sternkonstellation davon überzeugt, dass ein neuer König geboren wurde. Sie wurden also nicht direkt von Engeln gerufen, sondern erfuhren von der Geburt aufgrund wissenschaftlicher Forschung und Überlegung: die Sternenwissenschaft.

Station 5: Die Hirten auf dem Feld - Lukas 2, 8-15

Die Station befindet sich im Apsis-Bereich der Kirche. Der ganze Boden ist mit Heu ausgelegt. Das Feld der Hirten.

Die Kinder sehen ein kleines Schauspiel:

Plötzlich wirde es ganz hell bei den Hirten! Sie sehen einen Engel und hören eine Stimme und machen sich auf den Weg zum Stall.

Hirten, die generell von den anderen Menschen der damaligen Zeit verachtet wurden, waren für Gott so wichtig, dass er sie zu der Geburt seines Sohnes eingeladen hat!

Station 6: Freude über den neugeborenen König - Matthäus 2, 9-11 - Lukas 2, 16-20

Die Kinder stehen vor einem großen Stall. Der Boden ist mit Stroh ausgelegt. In der Mitte des Stalles steht eine Futterkrippe mit einem Baby. Darum herum stehen als Schaufensterpuppen Maria und Josef, die Sterndeuter und ein Hirte. Ebenfalls ein Esel und ein Ochse. Über dem Stall hängt der „Weihnachtsstern“.

Je nach Gruppe, kann man mit den Kindern einfach eine Weile am Stall sitzen bleiben und das freudige Geschehen auf sich wirken lassen.

Der Berliner Ostergarten vom 11. bis 22. März 2013

Das Ostergeschehen mit allen Sinnen erleben!

Die Besucher werden einen Erlebnis-Parcours von acht Stationen inmitten des alten Kirchensaales der Friedenskirche durchlaufen. Die Ostergeschichte wird interaktiv – durch das Ansprechen aller Sinne teilweise mit Schauspielszenen – erlebbar gemacht. Ein besonderes Highlight ist dabei der drei bis vier Meter hohe Berg von Golgatha. Im Ostergarten geht es neben der spirituellen Erfahrung darum, Wissenslücken und fehlendes Hintergrundwissen zum Passions- und Ostergeschehen zu füllen.

Liturgische Führungen ohne Voranmeldung: Donnerstag 14. und 21. März 2013: 19:00 Uhr. Wir erbitten pro Person eine Spende von 5 €.

Familienführungen (auch mit Kleinkindern) ohne Voranmeldung: Freitag 15. und 22. März 2013: 16:00 Uhr:

Besichtigungen und Führungen von Gruppen (Schulklassen, Kindergärten...) nur nach Terminvereinbarung! Führungen dauern max. 90 Minuten je nach Alter und Gruppengröße. Bei Kindern ab einer Gruppenstärke von 13 Personen erbitten wir eine Spende pro Person von 1,50 € - jedoch mindestens eine Spende pro Gruppe von mindestens 20 €. Die Schulklassen und Kindergruppen werden von geschulten Mitarbeitenden durch den Ostergarten geführt.

Rückfragen und Anmeldungen bitte an Pastor Hendrik Kissel unter 0178-2581308 oder pastor@die-friedenskirche.de

Der Ostergarten 2013 und seine Stationen im Detail http://www.die-friedenskirche.de/Main/OsterGarten2013

Ein Kooperation-Projekt der Friedenskirche Charlottenburg und Auszubildenden der bbw – Akademie Berlin.

Eindrücke von vorlaufenden Veranstaltungen finden sich unter:

Filmclips finden sich unter Ostergarten.jpg IMGP9102.JPG BannerV2.jpg

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