Einführung Hendrik Kissel in den pastoralen Dienst in der Friedenskirche am 02. März 2008
Bericht für die Zeitschrift "Die Gemeinde"
Am 3. März 2008 feierte die Gemeinde Berlin-Charlottenburg im Rahmen eines Festgottesdienstes die Einführung von Pastor Hendrik Kissel. Die Predigt hielt Michael Noss, Pastor von Kissels bisheriger Heimatgemeinde Berlin-Schöneberg. Von Nachbargemeinden, dem örtlichen Allianzkreis und dem Landesverband Berlin-Brandenburg wurde die Verbundenheit und Mitfreude durch Grußworte zum Ausdruck gebracht.
Einige frühere Charlottenburger Pastoren beglückwünschten den neuen Pastor und die Gemeinde zu der Berufung. Gute Wünsche für den gemeinsamen Start kamen auch vom regionalen Gemeindejugendwerk und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej). Die Gemeinde begrüßte Hendrik Kissel, seine Frau Angela und ihre zwei Kinder mit einer Reihe von Beiträgen aus Gemeindegruppen. Gezeigt wurden Video-Interviews mit Besuchern des Zoologischen Gartens zu der Fragestellung „Was ist ein Kissel?“ Keiner kam in Verlegenheit und hatte pfiffige Antworten bereit, die allerdings weit an der Realität vorbeigingen.
Einzig die Gemeinde weiß, was sie mit der Berufung von Pastor Kissel wirklich hat. Der offizielle Dienstbeginn mit einer halben Stelle war bereits im Januar 2008. Die zweite halbe Stelle gehört noch bis zum Herbst dem Gemeindejugendwerk, wo Hendrik Kissel seit dem Jahre 2000 als Landesjugendpastor für Berlin-Brandenburg tätig ist. Ab Oktober 2008 wird er der Gemeinde ganz zur Verfügung stehen. In der jetzigen Dienstgemeinschaft soll die vom neuen Pastor mit der Gemeindeleitung gemeinsam entwickelte und von der Gemeinde mit der Berufung angenommene „VisionBerlinCity“ schrittweise umgesetzt werden. Die Schwerpunkte liegen hierbei in einer frischen Kinder- und Jugendarbeit und der verstärkten Zuwendung zu der Generation 55+. Für die Kinder- und Jugendarbeit hat die Gemeinde zum Oktober 2008 Ann-Christin Steinke berufen, die mit zum Teil ganz neuen Mitteln eine Neubelebung der eingeschlafenen Arbeit an Kindern und Jugendlichen über „Stadtfestprojekte“ erreichen möchte.
Zu den Plänen der „VisionBerlinCity“ paßte das Grußwort der Gemeinde, in dem zum Ausdruck kam, dass sie sich als ein Eisenbahnzug empfindet, dessen Lokführer der neue Pastor ist, mit dem sie “auf Fahrt gehen“ will. So wie die Pfadfinder sagen, dass das „Auf-Fahrt-Gehen“ zu den wichtigsten Erlebnissen zählt, weil die gemeinsamen Fahrten die beste Möglichkeit eines aktiven Miteinanders darstellen.
Nähere Informationen über die „VisionBerlinCity“ sind abrufbar unter http://www.die-friedenskirche.de
Günter Spielmann