Alessandra Eramo und Seiji Morimoto
Am Sonntag, den 26.02.2012 um 18:00 Uhr in der Friedenskirche Charlottenburg
Eintritt 5,- €
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Alessandra Eramo aus Italien und
Seiji Morimoto aus Japan haben beide mit ihren originellen Musikperformances schon viel Aufsehen erregt. In der Friedenskirche Charlottenburg werden sie mit einem Konzert, das sie exklusiv für die Friedenskirche konzipierten, zum ersten Mal gemeinsam auftreten. Mit ruhigen, fast meditativen Klängen, werden sie die akustische Eigenart des Kirchsaals der Friedenskirche erlebbar machen.
Alessandra Eramo (aka Ezramo) geb. 1982 in Tarent, Italien. Lebt und arbeitet in Berlin.
Musique Concréte, das Schreiben, die Stimme: Alessandra Eramo erforscht die menschliche Stimme im Sinne eines facettenreichen Instrumentes, dabei überschreitet sie radikal klassische Grenzlinien. Sie verknüpft ihre Stimme mit elektroakustischen Instrumenten und Field Recordings, dabei bewegt sie sich unbefangen zwischen den Disziplinen Visuelle Kunst, Klangpoesie, Performancekunst. Seit früher Jugend nimmt sie Klavier und Gesangsunterricht. Sie studierte an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Brera in Mailand und in Stuttgart. Darauf folgte ein
Master Diplom in Performance Art an der Staatlichen Universität Ca’ Foscari in Venedig. 2012 beginnt sie ihr
Forschungsprojekt (Ph.D.) an der Universität der Künste, Berlin. Ihre Arbeiten, bestehend aus live Performances, Videos, Kompositionen für Theater und Butohtanz und raumbezogenen Installationen, wurden in Europa und USA gezeigt.
Seiji Morimoto, geboren in Tokyo 1971, studierte Musikwissenschaft an der Kunitachi Hochschule für Musik in Tokyo, graduierte 1995. Während dieses Zeitraums fing er an, die elektronischen Stücke von John Cage und seine eigenen Klangperformances zu spielen. Seitdem befasst er sich mit Klangperformances, Installationen und Videos.
Morimoto interessiert sich für die unsicheren Erscheinungen zwischen gewöhnlichen Objekten, wie zum Beispiel Wasser und Steinen und dem technischen Medium. Seine Arbeit ist eine Suche nach kleineren und differenzierteren Strukturen und der Versuch, im und durch das technische Medium diese zufälligen Phänomene zu entdecken. Seine Arbeiten wurden auf zahlreichen Ausstellungen und Festivals in Japan und Europa präsentiert.
Der Künstler lebt und arbeitet seit 2003 in Berlin.
Weitere Informationen: Helge Neidhardt

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