Klaus Steinmetz: Öl- und Materialgemälde in großen Formaten
Ausstellung vom 25.09.2011 bis zum 21.10.2011
Vernissage am Sonntag, den 25.09.2011 um 12:00 Uhr
Bilder von der Ausstellungseröffnung gibt es hier.
"Der Boxer Steinmetz liebt den krachenden Schlag auf das gegnerische Kinn. Der Künstler Steinmetz liebt die direkte Aussage", schrieb Ekkehard Reinke 1970 in der BZ, und daran sollte sich auch in den folgenden 40 Jahren nicht viel ändern. Auch heute noch ist die Kunst von Klaus Steinmetz direkt und deutlich und springt einem ins Gesicht.
Geboren wurde Klaus Steinmetz 1941 in Riesenburg (Westpreußen), und gemalt hat er seit seiner Kindheit. Während seiner Reisen durch Südeuropa, den Nahen Osten und Afrika begann er, seine Arbeiten zu verkaufen, und seit den 70 Jahren nennt er sich selbst Kunstmaler. Gearbeitet hatte er als gelernter Spitzendreher, Bauarbeiter, Modell, Steinmetz, Rettungsschwimmer, Kaufmann und eben auch als Berufsboxer. 15 Kämpfe hatte er bestritten, von denen er 9 gewann, 4 davon durch K.o.
"Ich bin Autodidakt. Was lernt man schon auf Kunsthochschulen? Da werden doch nur alte Meister kopiert oder die Malweise der Professoren nachgeahmt", sagte er damals, und lediglich dem Kunstprofessor Harro Jacob, der in seiner Jugend selbst als Amateur boxte, hatte Steinmetz es erlaubt, ihm Unterricht zu geben.
In der Friedenskirche Charlottenburg wird Klaus Steinmetz neue und alte Arbeiten in großen Formaten ausstellen.
Weitere Informationen: Helge Neidhardt

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