Giacomo Meyerbeer: Weltbürger und ängstliches Genie, Vollender der Grand Opéra

Ausstellung und Konzerte vom 27.04.2014 bis zum 15.05.2014 in der Friedenskirche Charlottenburg

Öffnungszeiten:
28.04., 29.04., 30.04., 02.05., 06.05. - 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
03.05., 04.05., 10.05., 11.05. - 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
05.05., 07.05., 08.05., 12.05., 13.05., 14.05., 15.05. - 09:00 bis 20:00 Uhr

Den 150. Todestag des Komponisten Giacomo Meyerbeer am 2. Mai 2014 werden wir in der Friedenskirche mit einer aufwendigen Ausstellung sowie mit mehreren Konzertveranstaltungen begehen. Im Zentrum steht die Ausstellung „Giacomo Meyerbeer: Weltbürger und ängstliches Genie, Vollender der Grand Opéra“, bei der neben einer Fülle teilweise bisher unveröffentlichter Dokumente auch der Blick, den aktuelle Künstler auf Leben und Werk Meyerbeers haben, präsentiert werden.

Zur Ausstellungseröffnung am 27. April 2014 um 12:00 Uhr werden der 40-köpfige Berliner Lehrerchor sowie die Sopranistin Andrea Chudak und der Pianist Andreas Schulz Werke Meyerbeers aufführen.

Unter dem Titel „Sur le balcon“ werden Andrea Chudak und Andreas Schulz am 4. Mai außerdem exklusiv ein Konzert mit einigen der selten gehörten Liedkompositionen Meyerbeers geben.

Thomas Kliche, dessen Buch „Camacho und das ängstliche Genie - Innenansichten der Familien Mendelssohn und Meyerbeer“ soeben kurz vor der Veröffentlichung steht, wird zur Vernissage mit einem kurzen Vortrag in Leben und Werk Meyerbeers einführen.

Curt A. Roesler - Dramaturg der Deutschen Oper, wo man derzeit an der Aufführung von vier Opern Meerbeers arbeitet – wird ein Grußwort sprechen.

Die Künstler Bernd W. Kliche, Marcel Kröner, Klaus W. Linke und Peter Stebel werden mit ihren Bildern, Fotos und Installationen das Werk Meyerbeers aus der Perspektive der aktuellsten bildenden Kunst beleuchten und interpretieren.

Giacomo Meyerbeer war der erfolgreichste Opernkomponist des 19. Jahrhunderts, dem es gelang die Musiktraditionen Deutschlands, Frankreichs und Italiens zu einer eigenen Einheit zu verschmelzen. Dies machte ihn aber ebenso zur Zielscheibe des aufkommenden Nationalismus wie seine Herkunft aus dem und sein Bekenntnis zum jüdischen Glauben. Richard Wagners berüchtigtes und einflussreiches Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“ zielte neben Mendelssohn-Bartholdy primär auf Meyerbeer. Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus verschwanden die Werke Meyerbeers vollständig von den Spielplänen Deutschlands, und nach dessen Ende war es der veränderte Publikumsgeschmack ebenso wie die erforderlichen hohen Kosten und der große Aufwand, der verhinderte, dass Meyerbeers Opern wieder und neu entdeckt werden konnten.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am 27.04. 2014 um 12:00 Uhr in Anschluss an den Gottesdienst statt. Der Liederabend mit Andrea Chudak und Andreas Schulz findet am 04.05.2014 um 18:00 Uhr statt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.


Weitere Informationen: Helge Neidhardt
phone FON +49 (30) 28 47 06 81
fax FAX +49 (30) 36 40 73 48
phone MOBIL +49 (178) 903 59 98
mail MAIL helge.neidhardt@die-friedenskirche.de

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