Weihnachtsgarten vom 28.11. bis 18.12.2011hatte 1680 Besucher. Davon waren 280 Erwachsene! Vielen Dank für`s Mitmachen!
In unserem mittlerweile seit einigen Jahren veranstalteten Weihnachtsgarten stellen wir in unseren Gemeinderäumen mit einzelnen liebevoll gestalteten Stationen die Weihnachtsgeschichte dar. Es gibt Herberge und Krippe, Stall und Stroh, Sternenhimmel und Hirten. Wir versuchen auf diese Art und Weise die Weihnachtsgeschichte erlebbar zu gestalten und so die damit verbundenen Inhalte besonders interessant und kurzweilig zu vermitteln. Eindrücke von Weihnachtsgärten der vergangenen Jahre z. B. unter
Weihnachtsgarten 2010
Ab sofort nehmen wir für Interessierte Anmeldungen für unseren Weihnachtsgarten 2011 an. Der Weihnachtsgarten findet statt im Zeitraum vom 28. November bis 18. Dezember 2011. Führungen für Kindergartengruppen, Schulklassen oder auch Erwachsene nach Absprache.
Anmeldestand am 30.11.2011: ca. 1.500 Kita-Kinder bzw. Schüler.
Preise und Zeiten der Führungen

In der Regel jeweils 09:00 h, 10:00 h, 11:00 h, 12:00 h, 13:00 h und 14:00 h für
angemeldete Schulklassen und Kindergartengruppen. Führungen für Gruppen von Schülern und Erwachsenen sprechen Sie bitte gesondert mit Herrn Kissel ab. Für Gruppen und deren Begleitenden sowie für Einzelpersonen erbitten wir eine Spende pro Gruppe von 20 €. Bei über 20 Personen, bitte 1,50 € pro Person - Vielen Dank!
Der Weihnachtsgarten im Detail
Der Weihnachtsgarten ist ein Erlebnisparcours mit 7 interaktiven Stationen – Geburt Jesu für Jung und Alt. Die Weihnachtsgeschichte wird mittels Schauspiel und Symbolen zum Leben erweckt. Eine Art Kreuzweg in moderner Form.
Die ideale
Gruppenstärke ist 8 bis 12 Kinder. In der Regel wird eine große Schulklasse bzw. Kitagruppe aufgeteilt um mit jeweils 10-12 Teilnehmenden den Garten zu erleben. Der erste Teil der Gruppe startet in den Garten. Die zweite Gruppe folgt ca. 10 Minuten später.
Die Friedenskirche Charlottenburg führt dieses Projekt seit 2008 in Kooperation mit ca. 15 Auszubildenden der bbw Akademie durch.
Zeitrahmen
Eine Führung dauert bei Kindern bis zur 2.Schulklasse 45 Minuten – nicht mehr! - und steigert sich je Alter der Teilnehmenden bis zu 90 Minuten. Kindergärten und Schulklassen kommen in der Regel ab 08:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr.
Erwachsende, Konfirmandengruppen, Jugendgruppen, Seniorengruppen kommen am späten Nachmittag und in den Abendstunden.
Konzept
Jede einzelne Station hat einen eigenen pädagogischen Wert und Nutzen. Deswegen legen wir einen besonderen Wert auf die dekorative Ausgestaltung, theologischer und pädagogischer Zielsetzung sowie Interaktion in jeder einzelner Stationen.
Beschreibung der einzelnen Stationen und was Sie dort erleben können
Ankommen im Café
Die Gruppen kommen in einem Warteraum mit Spielmaterial und Getränken an. Für die Kleidung der Kinder ist eine Garderobe vorhanden.
Rahmenbedingungen
Zu Beginn der Zeit-Reise in die Weihnachtsgeschichte setzten sich die Kinder in einem besonderen Raum in einen Stuhlkreis. Es gibt eine kurze Vorstellungsrunde. Die begleitenden Lehrkräfte, bzw. Erzieherinnen hören zu und beobachten.
Station 0: Hinführung zur Weihnachts-Zeitreise:
In der Mitte des Stuhlkreises liegen verschiedene Gegenstände, die Kinder mit Weihnachten assoziieren, wie z.B. Geschenke, (Schokoladen-) Weihnachtsmann, Bilder von Tannenbäumen... Diese Gegenstände dienen zum Gesprächseinstieg.
Die Kinder werden gebeten, sich einen Gegenstand auszusuchen, der sie besonders anspricht und diesen in der anschließenden Runde den anderen Kindern (evtl. mit Begründung warum sie ihn ausgesucht haben) vorzustellen.
Bei älteren Kindern und Erwachsenen werden verschiedene Erklärungen, woher Weihnachten kommt und warum es gefeiert wird, benannt. In der Bibel steht die Geschichte von Jesu Geburt. Die Christen feiern Weihnachten, weil es etwas mit Jesus zu tun hat. Heute wollen wir euch mit auf eine Zeitreise nehmen- 2000 Jahre zurück.
Nach der Einleitung geht der Gruppenleiter mit den Gästen in den Kirchensaal und durchläuft die einzelnen Stationen.
Station 1 "Ein Engel erscheint Maria" - Lukas 1, 26-38
Der Raum hinter der Seitentür des Kirchengebäudes ist vollständig verdunkelt und mit Schwarzlicht ausgeleuchtet. Trotz Dämmerlicht ist zu erkennen, dass es sich um ein israelischen Haus handelt: Krüge und Tonschalen stehen auf dem staubigen Boden, an der Wand sehen wir ein kleines Fenster, durch das ein wenig Licht in den Raum scheint. Es riecht fremd nach orientalischen Gewürzen.
Eine einfach gekleidete Frau (Schaufensterpuppe) steht in dem Raum.
Das Haus befindet sich in Nazareth, eine kleine Stadt in Galiläa. Hier wohnt eine junge Frau, die Maria heißt. Maria war mit einem Mann verlobt, der Josef hieß. Die beiden mochten sich sehr und wollten bald heiraten.
Eines Tages, als Maria alleine zu Hause war, passierte etwas Unglaubliches! Wir wissen nicht genau, was sie gemacht hat- vielleicht hat sie gerade etwas aufgeräumt, oder den Raum gefegt… Plötzlich wurde es ganz hell im Raum und Maria erschrak sehr stark, denn sie merkte, dass sie nicht alleine war.
In diesem Moment erscheint ein Engel. Ein weiß gekleideter Schauspieler spielt diesen.
„Maria wusste, dass dies nur ein Engel Gottes sein konnte. Der Engel sprach zu ihr.“
Der Engel kündigt die Geburt Jesu an. Nachdem der Engel weg gegangen war, verging die Zeit und Marias Bauch wurde dicker und dicker! Und dann muss sich die junge Mutter auf eine Reise begeben ...
Station 2: Die Reise nach Betlehem - Lukas 2, 1-5
Die Station befindet sich auf der Empore des Kirchensaales. Das Ziel dieser Station ist, dass die Kinder merken, wie beschwerlich eine Reise für die schwangere Maria und für Josef war. Aus diesem Grund bekommen sie auch einen Rucksack mit einem kleinen Gewicht, den sie sich vor den Bauch binden sollen.
Die Empore ist verdunkelt. Die Kinder erhalten die Anweisung, dass sie versuchen sollen, den richtigen Weg durch ein dunkles Labyrinth zu finden.
Das Ziel sowie die Reise wird auf einer beleuchteten Karte gesucht.
Während sie durch die „Bauzaun-Wege“ gehen, begegnen ihnen immer wieder Hindernisse und Überraschungen.
Am Ende des Weges steht ein großes Ortsschild mit der Aufschrift „Bethlehem“. Das kennzeichnet das Ankommen. In Bethlehem tragen sich die Gäste in die Liste von Kaiser Augustus ein.
Station 3: Die Suche nach einer Herberge - Lukas 2, 7
Das erste, was die Kinder sehen werden, ist eine Häuser- und Straßenkulisse. Wenn man um diese Kulisse herum geht, sieht man dahinter viele Feldbetten aufgestellt. In diesem Raum gibt es einen Schauspieler, der den Wirt spielt.
Diese Station spielt mit der Stimmung, dass Maria und Josef keinen Ort finden, an dem sie bleiben können und das, obwohl sie wirklich dringend ein Bett brauchen. Die Betroffenheit über diese Tatsache, sollen die Kinder ruhig auch spüren und klopfen an verschiedenen Häusern. Kinder kennen das Gefühl, manchmal einfach nicht erwünscht zu sein.
Station 4: Sterndeuter suchen einen neuen König - Matthäus 2, 1-2
Der „Himmel“ ist mit Sternen ausgeleuchtet und auf dem Boden liegt Weihrauch, Myrre und Gold. Die Kinder werden aufgefordert, sich auf den Boden zu setzten oder zu legen und die Sterne zu betrachten. Gemeinsam mit den Kindern, wird versucht, die Sternenbilder zu erkennen.
Das Ziel dieser Station ist es, den Kindern deutlich zu machen, warum die Sterndeuter den weiten Weg auf sich nahmen. Sie waren aufgrund der Sternkonstellation davon überzeugt, dass ein neuer König geboren wurde. Sie wurden also nicht direkt von Engeln gerufen, sondern erfuhren von der Geburt aufgrund wissenschaftlicher Forschung und Überlegung: die Sternenwissenschaft.
Station 5: Die Hirten auf dem Feld - Lukas 2, 8-15
Die Station befindet sich im Apsis-Bereich der Kirche. Der ganze Boden ist mit Heu ausgelegt. Das Feld der Hirten.
Die Kinder sehen ein kleines Schauspiel:
Plötzlich wirde es ganz hell bei den Hirten! Sie sehen einen Engel und hören eine Stimme und machen sich auf den Weg zum Stall.
Hirten, die generell von den anderen Menschen der damaligen Zeit verachtet wurden, waren für Gott so wichtig, dass er sie zu der Geburt seines Sohnes eingeladen hat!
Station 6: Freude über den neugeborenen König - Matthäus 2, 9-11 - Lukas 2, 16-20
Die Kinder stehen vor einem großen Stall. Der Boden ist mit Stroh ausgelegt. In der Mitte des Stalles steht eine Futterkrippe mit einem Baby. Darum herum stehen als Schaufensterpuppen Maria und Josef, die Sterndeuter und ein Hirte. Ebenfalls ein Esel und ein Ochse. Über dem Stall hängt der „Weihnachtsstern“.
Je nach Gruppe, kann man mit den Kindern einfach eine Weile am Stall sitzen bleiben und das freudige Geschehen auf sich wirken lassen.