Tag der offenen Denkmals 2010

Tag des Offenen Denkmals 2010

Am Sonntag, den 12. September 2010, haben wir von 14:00 bis 18:00 Uhr unsere Türen geöffnet, um Einblick in die Geschichte unseres Kirchengebäudes zu geben. Im Zuge der zur vollen Stunde angebotenen Führungen zur Geschichte des Gebäudes und zum Wandbild haben ca. 100 Personen Informationen erhalten. Vielen Dank für das Interesse! Ein Bericht hierzu für den Gemeindebrief, Gemeinde aktuell, hier!

Einführung

Die Geschichte des Kirchengebäudes in der Bismarckstraße 40 währt nunmehr über 110 Jahre. Geprägt ist sie durch die Nutzung unterschiedlicher Religionen und Glaubensrichtungen, Konfessionen und Gemeinden. Im Jahr 2011 wird das Gebäude und Grundstück dann seit mittlerweile 90 Jahren durch die Baptistengemeinde in Charlottenburg genutzt.

Die vergangenen Jahrzehnte sind baulich geprägt durch die unterschiedlichen Bedürfnisse und Überzeugungen der einzelnen Nutzer, Spiegelbild der Zeitgeschichte und der Geschichte der jeweilig aktiven Generation von Gemeindemitgliedern.

"Eben-Ezer", die zeichenhafte Formulierung über dem Hauptportal des Kirchengebäudes bedeutet in der wörtlichen Übertragung des hebräischen Begriffs "Stein der Hilfe Gottes". Diese Hilfe erfahren zu haben, zu jeder Zeit, in unterschiedlicher Form vereint die Aspekte des Gebäudes als äusserer Hülle des Versammlungsortes der Gemeinde wie auch der inneren Überzeugung, durch Glauben an Gott Hilfe zu erfahren. Insofern eine gute, umfassende Bezeichnung für ein Gebäude, das sich zur Aufgabe macht, Gläubigen Raum zur gemeinsamen Gestaltung ihrer Überzeugungen zu bieten.

Der Denkmal-Wert liegt hier vor allem in der Rückbesinnung auf jeweilig mit dem Gebäude zu verbindender Erfahrungen, weniger in der Rückgestaltung einer Bauform. Wichtig ist der Aspekt der für die jeweils aktive Generation von Gemeindegliedern zu ihrer Zeit erforderliche räumliche Nutzung und Gestaltung. So sind die einzelnen baulichen Epochen dem jeweiligen Zeit-Geist geschuldet. Hierbei ist die äussere bauliche Hülle im Wesentlichen unberührt geblieben, die innere Gestaltung häufig den Ansprüchen und Erfordernissen der einzelnen Nutzer angepasst worden.

Massgeblich ist hierbei, die für den jeweiligen Zweck passende adäquate Ausstattung und Gestaltung zu finden, die es ermöglicht, Gottesdienst und Gemeindeleben den Ansprüchen der Zeit gerechtwerdend zu gestalten.

Besonderheiten

  • Lage im Hinterhof
  • Kombination Kirchengebäude und Wohnhaus als "gemeinsamer Lebensraum"
  • diverse Nutzer - ein Inhalt

kleine Baugeschichte

Jahr und was passierte ...:
vor 1898 Grundstück (damals noch Bismarckstraße 35) ist mit einem villenartigen, eingeschossigen Gebäude bebaut, im jetzigen Hof befinden sich Remise und Stallungen sowie ein kleiner Garten
1888 Gründung der Stationsgemeinde Charlottenburg in der Potsdamer Straße 10 durch Mitglieder der Baptistengemeinde Berlin-Schmidstraße
1897 Bauantrag für den Neubau des Wohnhauses, Architekt: George, Bauherr ist wie für das Kirchengebäude der "Vorsteher" Ludwig Rennow
1898 Errichtung von Wohnhaus und Kirchengebäude durch Herrn Rennow zur Nutzung durch die katholisch-apostolische Kirche
1904 Einrichtung einer "Kapellenbaukasse"
ca. 1906/ 1907 Die postalische Bezeichnung ändert sich von Bismarckstraße 35 in Bismarckstraße 40
1908 Eigentümerwechsel im Frühjahr 1908; neue Eigentümer sind Fritz Böttger und Frau
1908 Einbau einer neuen Empore im Kirchengebäude in der Nutzung als "Frauenempore" für die Gebäudenutzung als Synagoge für die "Charlottenburgische Jüdische Gemeinde"; angemietet werden die Räume von Dr. Blum. Die Nutzung durch die Jüdische Gemeinde erfolgt bis 1918
1918 bis 1921 Das Kirchengebäude wird durch eine pfingstlerisch geprägte Gruppierung genutzt
1920 Grundstück Bismarckstraße 40 wird für rund 500.000,- Mark erworben
1921 Kapellenumbau für die "Baptisten-Gemeinde in Charlottenburg", Bauherrin ist die "Gemeinde getaufter Christen (Baptisten) mit Einbau eines Taufbeckens/ Umbau der Emporen. Einweihung der Friedenskapelle nach Umbau am 2. Oktober 1921
1923 Eine neue Orgel wird ihrer Bestimmung übergeben
Feier des 25-jährigen Jubiläums bei einem Mitgliederstand von 494 am 30. September
1929 Eine beantragte Erweiterung des großen Saales nach Norden wird nicht gestattet aus Gründen des Nachbarschutzes
1930 Vergrösserung der Küche und Bau eines neuen WC-Gebäudes
1942 Zustimmung zur Neugestaltung der Strassenfassade Wohnhaus im Rahmen der Gesamtgestaltungsüberlegungen für die Ost-West-Achse
1944 Das Gewölbe der Friedenskapelle wird bei Bombenangriffen zerstört
1946 Wiederaufbau der Friedenskapelle beginnt
1948 Die wiederaufgebaute Friedenskapelle wird am 22. Februar feierlich eingeweiht
1956 Es erfolgt ein Anbau an den großen Saal im EG, Architekt: E. Splitt
1960 ehemalige Kneipenräume im Vorderhaus werden für die Jugendarbeit genutzt
1962 Grundstück in der Kirschenallee wird verkauft. Es erfolgt eine Umgestaltung des Kapellenraumes mit neuer Kanzel über dem Taufbecken, es werden neue Bänke angeschafft
1965 Grundstück in "Charlottenburg-Nord" wird erworben, um dort eine breit angelegte Stationsarbeit zu gründen
1974 Kapellenrenovierung findet statt (Einbau der Holzkonstruktion Decke und Emporenverkleidung), der Gemeindesaal wird erweitert.
Feierliche Einweihung der neuen Lötzerich-Orgel am 6. Oktober
1977 Teestubenarbeit beginnt im Ladenlokal an der Bismarckstraße
1985/ 1986 Neubau des WC-Gebäudes mit Verbindung zum Kirchengebäude
2001 Die Wohnhausfassade wird grundlegend saniert (Feuchtigkeitsabdichtung und Neuanstrich), in diesem Zuge werden die Aussenanlagen erneuert und mit einem Gottesdienst und grossen Hoffest im September 2002 eingeweiht
2009 Im Januar erfolgt die Erstellung des Wandbildes "Frieden.Bewegung". im Spätsommer bis zum Jubiläumswochenende erfolgen Renovierungs- und Umbauarbeiten im Gottesdienstraum
Die Friedenskirche begeht im November 2009 den Jahrestag ihres 111. Bestehens

Literaturhinweise

Weblinks:

Auszüge aus der Gemeindechronik

1898 bis 1920 Konsolidierung in Kriegszeiten -

Der Kapellenbaufonds ist nach dem Ersten Weltkrieg auf 46.485,- Mark angewachsen. "Bruder Schirrmacher", ein langjähriges Mitglied und sogenannter "Beisitzer" im Vorstand der Gemeinde, wird beauftragt, ein für die Gemeinde günstiges Kapellengrundstück zu ermitteln. Seine Bemühungen sollen schon bald Erfolg zeigen.

1920 bis 1930 In eigenen Mauern ...

Im Jahre 1920 erwirbt die Gemeinde das Grundstück Bismarckstraße 40, das im Herzen von Charlottenburg an einer der Prachtstraßen des Berliner Westens gelegen ist. Der Kaufpreis für die Wohngebäude und die im zweiten Hinterhof gelegene Kapelle beträgt rund eine halbe Million Mark, was zunächst erschreckt, dann aber bald angesichts der sich bietenden Chance, in eigenen Mauern die Gemeindearbeit fortzusetzen, zu allgemeiner Begeisterung und Opferbereitschaft führt.

Die Kapelle mitsamt der Wohngebäude war im Jahre 1898 auf dem damaligen Grundstück Bismarckstraße 35 von einem Herrn Ludwig Rennow gebaut worden, einem Mitglied der Katholisch-apostolischen Gemeinde, der die Kapelle auch an diese vermietete. Manche ältere Veröffentlichungen der Baptistengemeinde Berlin-Charlottenburg geben irrtümlicherweise die Neuapostolische Gemeinde als Erbauer an. Nachdem Herr Rennow das Grundstück 1907 an einen Herrn Friedrich Böttger verkaufte, wurde die Miete so angehoben, daß sie für die Katholisch-apostolische Gemeinde finanziell nicht mehr tragbar war. Daraufhin vermietete der neue Besitzer die Kapelle zunächst von 1908 bis 1918 an eine Gruppe der jüdischen Gemeinde, der sie als Synagoge diente, während Herr Rennow für die Katholisch-apostolische Gemeinde in der Goethestraße 26, Ecke Weimarer Straße eine neue Kapelle bauen ließ.

Später wurde die Pfingstgemeinde "Eben Ezer" Mieter in der Bismarckstraße 40, die zur Zeit des Erwerbs durch die Baptistengemeinde Charlottenburg noch einen laufenden Mietvertrag für die Kapelle hat.

So muß man sich zunächst noch in Geduld üben, bis mit dem notwendigen Umbau im Juli 1921 begonnen werden kann: die drei Emporen werden neu aufgebaut, eine "elektrische Lichtanlage" geschaffen, das Taufbecken mit anliegenden Umkleideräumen eingebaut, die Mauern trockengelegt und der Neuanstrich fertiggestellt. Auch wird beschlossen, den Bau einer Orgel in Auftrag zu geben. Diese kann allerdings erst im Februar 1923 in Betrieb genommen werden, und auch nur mit gedämpfter Freude, da ihr Bau bis dahin mehr als das Doppelte der ursprünglich dafür geplanten Kosten von 30.000,- Mark verschlungen hat.

Am 2. Oktober 1921 findet aber bereits die lang ersehnte Einweihung der "Friedenskapelle" statt, die diese Bezeichnung durch einstimmigen Gemeindebeschluß erhielt. Es können rund eintausend Anwesende zu dieser Feierlichkeit begrüßt werden, welche sich in der und um die neue Kapelle drängen, die "nur" 700 Sitzplätze hat. Dies soll allerdings in diesem Jahr nicht das einzige Fest im neuen Haus bleiben. In zwei Taufgottesdiensten, bei denen insgesamt 47 Menschen in die Gemeinde aufgenommen werden, kann das neu angelegte Taufbecken praktisch erprobt werden. Die Gemeindearbeit scheint am neuen Standort zu florieren, obwohl manche Entwicklungen und Veränderungen anderes vermuten ließen. Trotz der Tatsache, daß in den Jahren 1922 bis 1927 einige der langjährigen, ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde in leitenden Funktionen ihre Ämter der nachfolgenden Generation zur Verfügung stellen, bleibt Kontinuität im Gemeindeleben gewahrt. Auch die Inflation, die im Jahre 1923 ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht, wirkt sich nicht nachteilig auf die wirtschaftliche Lage der Gemeinde aus. Im Gegenteil - in diesem Jahr können sogar Belastungen getilgt werden, die vor der Inflation fast 70.000,- Mark betrugen.

1930 bis 1945 Stürme innen und aussen ...

Das Eingreifen der Behörden in die Angelegenheiten der Kirchen wird immer direkter. Manchmal betrifft es "lediglich" Äußerlichkeiten, die allerdings nicht geringen finanziellen Aufwand bedeuten. So muß 1942 die gesamte Fassade des Wohnhauses aufgrund der Vorschriften für die Gestaltung der sogenannten "Ost-West-Achse", zu der auch die Bismarckstraße gehört, mit einem Aufwand von 21.000,- Mark neu gestaltet werden. Zu anderen Gelegenheiten ist aber nicht nur die Fassade, sondern das "Innenleben" betroffen: die Kriegsereignisse bedrücken immer stärker das Leben. Die Bombenangriffe stellen die seelische Widerstandskraft auf härteste Proben. Bereits 1941 mußte aufgrund einer behördlichen Anordnung unter dem Gemeindesaal ein öffentlicher Luftschutzraum eingerichtet werden. Eine große Anzahl von Familien der Gemeinde, zuletzt sind es über 100, verlieren ihre Wohnung und zum größten Teil ihren ganzen Besitz. Nicht wenige erleiden dieses Schicksal öfter als einmal. Das Dach der Kapelle wird mehrere Male zerstört, doch kann es durch die unverdrossene Bereitwilligkeit vieler Mitglieder immer wieder hergestellt werden. Im Jahresbericht von 1944 heißt es:

"Sehr nahe ging der Todesengel an der Bismarckstraße 40 vorüber, als am 30. Januar drei schwere Bomben in allernächster Nähe fielen. Die Häuser Richard-Wagner-Str. 3, 5 und 7 wurden dabei fast völlig zerstört, im Luftschutzraum wurden dort 69 Personen verschüttet, von denen 46 nur als Leichen geborgen werden konnten. Das sofort ausbrechende Feuer drohte auch auf unsere Gebäude überzugreifen, so daß die Wohnungen von Schwester Friederike und Geschwister Wank geräumt werden mußten, doch konnte der Brand lokalisiert werden. Durch den Luftdruck wurden aber Dach und Gewölbe der Friedenskapelle so schwer beschädigt, daß der Raum nicht mehr benutzt werden durfte und bei einem neuen schweren Angriff am 15. Februar stürzte das Gewölbe völlig ein. Fleißige Hände haben schon kurze Zeit danach den Schutt beseitigt und das Gestühl aus der Mitte unter den erhalten gebliebenen Emporen in Sicherheit gebracht, um es vor gänzlichem Verfall zu schützen."

Trotzdem kann am Pfingstgottesdienst bei strahlendem Sonnenschein ein Taufgottesdienst "unter freiem Himmel" gefeiert werden. Ansonsten werden die Versammlungen der Gemeinde im Gemeindesaal und dem an die Kapelle angrenzenden Predigerzimmer abgehalten, die unzerstört geblieben sind, und wo man auch noch der Evangelischen Gemeinschaft Gastrecht gewährt, nachdem ihr Versammlungsraum in der Kaiser-Friedrich-Straße zerstört wurde. Auch die Adventistengemeinde kommt eine Zeit lang in diesen Räumen zusammen. Nach wochenlangen Straßenkämpfen in Berlin, bei denen das von Bomben unversehrt gebliebene Wohnhaus beinahe noch durch Beschießung dem Feuer zum Opfer fällt, wird am 2. Mai 1945 der Waffenstillstand geschlossen und die sowjetische Rote Armee besetzt die Stadt.

Der letzte Gottesdienst vor dem Abkommen muß am 29. April aufgrund der anhaltenden Kämpfe im Hauskeller abgehalten werden, wo man bei fast pausenlosem Einschlagen der Granaten betet. Neben den an der Front Gefallenen beklagt man auch Mitglieder und bewährte Mitarbeiter, die noch während der letzten Tage des Krieges als Zivilisten in den Unruhen getötet wurden. Die Kriegsverluste der Gemeinde bestanden allerdings nicht nur in den Toten und Vermißten, die man beklagte, oder den inneren Verlusten an Vertrauen und Glauben "in die Obrigkeit", die nicht meßbar sind. Zum Teil waren Mitglieder der Gemeinde evakuiert worden und sind nicht zurückgekehrt. Nicht wenige mußten an auswärtige Gemeinden überwiesen werden. Doch das Gemeindeleben beginnt sich trotz aller Verluste und nachwirkenden Schrecken langsam wieder zu normalisieren. Bereits ab Juli finden wieder sonntäglich zwei Gottesdienste statt.

Nachdem der Westen Berlins von britischen und amerikanischen Truppen besetzt wird, kann kurz danach in der noch zerstörten Friedenskapelle eine denkwürdige Taufe stattfinden. Ein baptistischer Kaplan der amerikanischen Besatzungstruppen tauft einen jungen Offizier, der sich in den letzten Kriegstagen bekehrt hat. Man mag das als ein Hoffnungszeichen sehen, daß trotz menschenverachtender Zerstörung und allem inneren und äußeren Zerbruch, den das Dritte Reich verursacht hat, Zukunft und Versöhnung ermöglicht werden.

1945 bis 1960 Wiederaufbau ...

Derweil hat man in der Muttergemeinde bereits 1946 Überlegungen zum Wiederaufbau der Kapelle angestrengt. Der erste Kostenanschlag beläuft sich auf 30.000,- Mark. Jedoch wird es bald deutlich, daß diese Summe vermutlich um ein Mehrfaches überschritten werden muß. Man beschließt, auf der Westseite drei Fenster durchbrechen zu lassen, um im Gottesdienstraum mehr Licht zu schaffen. Zugleich wird das Fenster auf der Nordseite hinter der Kanzel bis auf die Rosette zugemauert. Dasselbe Schicksal ereilt das Fenster auf der Südseite hinter der Orgel. Erhebliche, unvorhergesehene Arbeiten sind nötig, um die Seitenwände, die durch den Luftdruck der Bombenexplosionen aus dem Verband gedrückt worden waren, und die Dachkonstruktion ordnungsgemäß wiederherzustellen. So muß der Zeitpunkt der Kapelleneinweihung immer wieder hinausgeschoben werden, bis in das Jubiläumsjahr 1948. Am 22. Februar findet die feierliche Einweihung der wiederaufgebauten Friedenskapelle statt, an dem auch Vertreter der Militärregierungen und der städtischen Behörden teilnehmen. Die gesamten Baukosten belaufen sich schließlich auf 228.000,- Mark, von denen die Hälfte durch freiwillige Spenden der Mitglieder gedeckt werden. Der Initiative des Ältesten Reinhold Thomas ist es zu verdanken, daß die Bauarbeiten vor dem Eintritt der Währungsreform, welche die Gemeinde vor neue, finanzielle Belastungen stellt, abgeschlossen werden.

1960 bis 1980 Charisma und Mission ...

Größere bauliche Veränderungen ergeben sich 1974. Eine Renovierung der Kircheninnenräume ist notwendig geworden, sowie auch die Erstellung eines größeren Gemeindesaals als Mehrzweckraum. Auch eine neue Orgel ist in Auftrag gegeben. Während der Umbauarbeiten ist die Gemeinde, wie auch schon bei einer Renovierung zehn Jahre zuvor, Gast in der Evangelischen Lietzenseekirche. Das Ende der umfangreichen Renovierung und die Einweihung der neuen Lötzerich-Orgel wird am 6. Oktober 1974 festlich begangen.

1980 bis 2000

Mitte der 80er Jahre wird ein neues WC-Gebäude errichtet. Es ermöglicht die direkte Verbindung vom Kirchengebäude in das WC-Gebäude. Das vorher separat stehende WC-Gebäude wird abgerissen.

2000 bis 2010

Anfangs der Dekade erfolgt eine umfangreiche Sanierung der Wohnhausfassade und die Neugestaltung der Innenhöfe. Im Rahmen der "Vision Berlin-City" erfolgt die Erstellung des Wandbildes "Frieden.Bewegung" Anfang 2009 und die Sanierung/ Umgestaltung des Gottesdienstraumes. Moderne Ton-, Video- und Projektionstechnik werden eingebaut, die Kirchenbänke durch eine Bestuhlung ersetzt. Der Linoleumboden wird entfernt, ein Bodenbelag aus Asphalt eingebracht. Es erfolgt eine malermässige Erneuerung und die Erneuerung der Beleuchtung unter den Emporen.
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