Diversity

Wie wollen die wunderbare anatomische und emotionale Vielfalt feiern, die der Schöpfer in seine Schöpfung gelegt hat und aus der unsere Welt besteht. Ohne zu werten. Ohne zu verurteilen. Ohne zu belächeln. Jede einzelne Person ist von Gott geliebt und individuell befähigt. Alles was wir verkündigen feiern und tun wollen ist, ihr (Lebens)Raum (zur Entfaltung) geben.

Bunte Gemeinde! Vielfalt.Leben

Die Friedenskirche Charlottenburg will in Vielfalt gemeinsam im Glauben unterwegs sein!

Wir wollen                Vielfalt der Generationen!

Wir wollen                interkulturelle Vielfalt!

Wir wollen                Vielfalt der Lebensentwürfe!

Wir wollen                Unterschiedlichkeit im Glauben!

Wir wollen                Inklusion statt Ausgrenzung!

Bunte Gemeinde! Die Friedenskirche Charlottenburg bejaht Vielfalt!

Wir leben Vielfalt im Miteinander der Generationen

Wir können im Leben und auch im Glauben voneinander profitieren und gemeinsam im Glauben unterwegs sein, wenn wir Augen und Herz füreinander öffnen, auch wenn es einen großen Altersunterschied gibt. Als Gemeinde sagen wir „Nein“ zur Fokussierung auf „die Jugend“.

Wir leben interkulturelle Vielfalt!

In unserer Gemeinde erleben wir verschiedene Kulturen. Wir bauen Brücken und machen uns gemeinsam Gedanken, welche Elemente in unserem Gottesdienst und welche Formen des Gemeindelebens für interkulturelle Besucher ansprechend wirken.

Wir leben Vielfalt der Lebensentwürfe!

Gott lädt Menschen in eine Gemeinschaft ein, in der Gerechtigkeit herrschen soll und die Menschenwürde beachtet wird. Wir fördern Verbindlichkeit, lebenslange Verlässlichkeit, Verantwortung und Sorge füreinander und Geschlechtergerechtigkeit. Dieses gibt vielen Lebensformen Raum zur Entfaltung gelingenden Lebens unter Berücksichtigung von Alleinerziehenden, Geschiedenen und Widervereirateten, Patchworkfamilien (mit und ohne Trauschein) und der „Ehe für alle“.

Wir leben Unterschiedlichkeit im Glauben!

Vielfalt heißt nicht Beliebigkeit. Wir wollen unterschiedliche Antworten in Glaubens- und Lebensfragen sowie kirchlicher Tradition gelten lassen. Wir stehen auf demselben geistlichen Fundament in versöhnter Verschiedenheit und nehmen Menschen aus anderen Tauftraditionen in unserer Gemeinde auf.

Wir leben Inklusion statt Ausgrenzung!

Inklusion fordert uns im Denken und Handeln heraus, soll uns Ansporn und Elan sein, vielfältige Gemeinschafts- und Mitwirkungsformen zu schaffen und zu fördern.

Alle unsere Mitarbeittenden verpflichten sich zu folgendem Verhalten und habe eine Selbstverpflichtung und Kindesschutzverpflichtung unterschrieben:

Kindesschutz und Diversityverpflichtung für Mitarbeitende

  • Ich verpflichte mich, alles zu tun, dass bei uns keine Grenzverletzungen, kein sexueller Missbrauch und keine sexualisierte sowie körperliche Gewalt möglich werden.
  • Ich will die mir anvertrauten Menschen, Jungen und Mädchen, Kinder vor Schaden und Gefahren, Missbrauch und Gewalt schützen.
  • Ich nehme die individuellen Grenzempfindungen der Mädchen und Jungen, der Kinder wahr und ernst. Ich vermeide jegliche Berührungen, insbesondere auch und gerade bei disziplinarischen Maßnahmen im Kontext von Konflikten mit den Kindern.
  • Ich beziehe gegen sexistisches, diskriminierendes, rassistisches, (verbal-)gewalttätiges („Brüllen“), und nonverbales Verhalten aktiv und deutlich Stellung.
  • Ich selbst verzichte auf abwertendes Verhalten und achte auch darauf, dass andere in den Gruppen bei Angeboten und Aktivitäten sich so verhalten. Meine besondere Rücksichtnahme – auch vor der Gruppe . gilt den „Kleinen, Schwachen und Langsamen“
  • Ich respektiere die Intimsphäre und die persönlichen Grenzen der Scham der Gruppenmitglieder und Teilnehmenden sowie der Mitarbeitenden und verhalte mich entsprechend der in der Schulung vorgestellten Verhaltensmodelle.
  • Ich versuche in meiner Aufgabe als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter die sexuelle Dimension von Beziehungen bewusst wahrzunehmen, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Distanz zu gestalten.
  • Als Gruppenleiter, Jugendleiterin oder Jugendleiter nutze ich meine Rolle nicht für sexuelle Kontakte zu mir anvertrauten jungen Menschen.
  • Ich nehme Grenzüberschreitungen durch andere Mitarbeitende und Teilnehmende in den Gruppen, bei Angeboten und Aktivitäten bewusst wahr und vertusche sie nicht.
  • Ich beteilige mich an regelmäßigen Reflexions- und Austauschrunden
  • Ich weiß, dass ich oder Betroffene bei konkreten Anlässen kompetente Hilfe bei den beauftragten Vertrauenspersonen des Kirchengemeinde oder dem Jugendamt erhalten.